Löwenzahn Lieder-Texte

Hier dreht sich alles um Löwenzahn Classic
CMM85
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Das Erfinder-Lied (Peter geht unter die Erfinder)

Beitrag von CMM85 » 08.08.2008, 18:48

Zeppelin erfand das Luftschiff, Edison das Grammophon,
Gutenberg das Bücherdrucken und Herr Bell das Telefon.
Franklin schuf den Blitzableiter, Galilei das Thermoskop,
Lilienthal das Segelflugzeug, das ihn in die Lüfte hob.

Faraday erfand den Käfig, Henlein eine Taschenuhr,
Daimler baute sich ein Moped, mit dem er in den Graben fuhr.
Aber jetzt kommt Peter Lustig, Blitzerfinder und Genie,
Was er denkt, das ist einmalig, was er baut das gab's noch nie.

Na, dann wollen wir mal. So, Ärmel aufkrempeln, Papier, Bleistift, Stirn in Falten und nachdenken. Nachdenken. Hm, gar nicht so einfach. Vielleicht sollte ich mir erst mal vor Augen führen, was es denn überhaupt schon gibt. Also:

Schere, Fernrohr, Bügeleisen, Reißverschluss und Saxophon,
Dübel, Drähte und Draisine, Kompassnadel, Xylophon.
Anker, Farbe, Kugelscheiber, Schrauben, Fett, Papier und Glas,
Klopapier und Taschenrechner, Blasebalg und Metermaß.

Stecker, Radio, Nagelfeile, langsam wird's mir sonnenklar,
Von der Axt bis zur Zigarre, alles war schon vor mir da.
Alles hatte schon Erfinder, von der Achse bis zum Zinn,
Was soll ich bloß noch erfinden, wo ich doch Erfinder bin.
----------------------R.I.P.------------------------
Peter Lustig *27.10.1937 †23.02.2016
Helmut Krauss *11.06.1941 †26.08.2019

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Das Theater-Lied (Peters Bühnenzauber)

Beitrag von Legionär » 11.08.2008, 09:49

Auf der Bühne ist was los
Sagenhaft - Wie kommt das bloß?
Helfers Helfer schleppen Lasten
Ohne Ruh'n oder Rasten
Kämpft der Held dann ganz verwiegen
Bringe ich ihm seinen Degen
Auf der Bühne ist was los
Sagenhaft - Wie kommt das bloß?

Die Zuschauer woll'n was seh'n
Wenn sie ins Theater geh'n
Bühnenzauber mit Effekt
Rüstmeisterisch ausgeheckt
Requisiten massenweise
Masken auch für alte Greise
Das bringt Spannung, das bringt Witz
Bis zum hinterletzten Sitz

Im Theater ist was los
Sagenhaft - Wie kommt das bloß?
Malermeister und Gesellen
Pinseln Berge und Gazellen
Schreiner, Schlosser und Kascheure
Bauen Burgen oder Meere
Im Theater ist was los
Sagenhaft- Wie kommt das bloß?

Denk dir ein Theaterstück
Das Alphabet vor oder zurück
Nimmm die Schauspieler dazu
Und den Regisseur und nun
Ist die Bühne immernoch leer
Müssen noch Kulissen her
Und Kostüme, ganz nach Maß
Und viel Schminke, das macht Spaß

Im Theater ist was los
Denn Theater - das ist groß
Ob getanzt oder gesungen
Aufgesagt oder von Stummen
Pantominen vorgetragen
Auf der Bühne werden Sagen
Träume und Gedanken wahr
Super, spitze, wunderbar

Darum geh' doch auch mal hin
Märchen gibt's von Brüdern Grimm
Oder 'nen modernen Stoff
Mit viel Action und auch Zoff
Super, fetzig, voll galaktisch
Brausenlimo - auch wie praktisch
Gibt dir deine Mama aus
Und fährt dich auch nach Haus

Im Theater ist was los
Denn Theater - das ist groß
Ob getanzt oder gesungen
Aufgesagt oder von Stummen
Pantominen vorgetragen
Auf der Bühne werden Sagen
Träume und Gedanken wahr
Super, spitze, wunderbar
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Das Feuchtwiesen-Lied (Peter sucht den Klapperstorch)

Beitrag von Legionär » 11.08.2008, 09:54

Der Storch soll hier im lande leben
Er hat ein Recht darauf wie du und ich
Und wenn wir eine Wiese trockenlegen
Bringt das was ein - jedoch den Störchen nicht

Denn ohne Wasser kann es keine Frösche geben
Wie soll ein Storch wohl ohne Frösche leben?
Er braucht das Wasser und die Wiesen
Gut wärs, wenn wir die Wiesen Wiesen ließen

Noch wachsen Blumen auf der grünen Wiese
Schaumkraut, Schachblume und Märzenbecher blüh'n
Im feuchten Grund und mögen nasse Füße
Doch sterben sie, wenn wir den Stöpsel zieh'n

Und alles Wasser aus den Wiesen rinnt
Bis sie zu guter letzt ganz trocken sind
So kann doch keine Blume sprießen
Gut wärs, wenn wir die Wiesen Wiesen ließen

Pflügt man die feuchten Wisen um zu Feldern
Muss man sie düngen und auch spritzen
Viel ungesundes Zeug fließt aus Behältern
Dann auf die Saat um sie zu "schützen"

Fluss, Bach und Bächlein fließen nebenan
Und tragen's bis zu unser'm Wasserhahn
Soll weiter saub'res Wasser fließen
Wärs gut, wenn wir die Wiesen Wiesen ließen
Zuletzt geändert von Legionär am 27.12.2008, 22:38, insgesamt 2-mal geändert.
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Das Lied der Nase (Peter und die Schnüffler)

Beitrag von Legionär » 11.08.2008, 09:58

Jedes Tier hat seine eigene Nase
Meerschwein, Hamster, Katze oder Hase
Grunzen, Schnurben, Mümmeln und Trompeten
Alle Nasen werden hier vertreten

Schnüff, schnüff, wer schnüffelt denn hier?
Kennt ihr das Tier?
Schnüff, schnüff, wer schnüffelt denn da?
Achso, alles klar.

Dieser Eine kann sie sehr hoch heben
Dieser schnüffelt, dass die Nüstern beben
Dieser hat auf seiner einen Fleck
Dieser wühlt mit seiner tief im Dreck

Schnüff, schnüff, wer schnüffelt denn hier?
Kennt ihr das Tier?
Schnüff, schnüff, wer schnüffelt denn da?
Achso, alles klar.

Wieder eine, die ist voller Haare
Einer bläst auf seiner die Fanfare
Eine ist zerfurcht und voller Falten
Einer kann mit ihr 'nen Eimer halten

Schnüff, schnüff, wer schnüffelt denn hier?
Kennt ihr das Tier?
Schnüff, schnüff, wer schnüffelt denn da?
Achso, alles klar.

Jedes Tier hat seine eigene Nase
Meerschwein, Hamster, Katze oder Hase
Stellt euch vor, es würde keine Nase geben
Nichts zu riechen gäbs in unser'm Leben
Zuletzt geändert von Legionär am 03.01.2009, 22:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Das Zeitlied (Peter hat viel Zeit)

Beitrag von Legionär » 11.08.2008, 13:21

Zwischen gestern und morgen
Da liegt die Zeit
Die läuft mit der Sonne
Und die Sonne scheint heut'
Jetzt kannst du was tun
Oder auch nicht
Die Zeit läuft weiter
Und mit ihr das Licht
Die Sonne macht Frühling
Sie macht, dass es schneit
Sie macht auch den Sommer
Sie macht die Zeit

Ich hab' mich gefragt, was Zeit ist
Und ob ich es weiß, wenn's so weit ist
Denn pünktlich im Mai
Da habe ich frei
Und hab' keine Uhr
Hab die Sonne nur
Die wird mir schon sagen, wann es Zeit ist

Über mir läuft die Sonne
Ja wo läuft sie denn hin
Na auf jeden Fall läuft sie
im Uhrzeigersinn
Von links nach rechts
Von Osten nach Westen
Und ist sie im Süden
Wärmt sie am besten
Dann steht sie ganz oben
Dann ist es zwölf Uhr
Und sie braucht für die Reise
Zwölf Stunden nur

Ich hab' mich gefragt, was Zeit ist
Und ob ich es weiß, wenn's so weit ist
Denn pünktlich am Morgen
Muss ich was besorgen
Und hab' keine Uhr
Hab die Sonne nur
Die wird mir schon sagen, wann's Zeit ist

Heute piepsen die Uhren
Sehr genau - digital
Will ich wissen, wie spät's ist
Zeigen sie mir 'ne Zahl
Doch noch viel genauer
Und ganz ohne Zahlen
Macht's die Sonne da oben
Mit Licht kann sie malen
Und sie malt mir die Zeit
Auf die Sonnenuhr
Der Schatten des Glamons
Folgt ihrer Spur

Ich hab' mich gefragt, was Zeit ist
Und ob ich es weiß, wenn's so weit ist
Denn pünktlich um Zehn
Da muss ich geh'n
Und hab' keine Uhr
Hab die Sonne nur
Die wird mir schon sagen, wann's Zeit ist
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Das Eisenbahn-Lied (Peter will auf die Schiene)

Beitrag von Legionär » 11.08.2008, 13:28

Früher war's ein Abenteuer
Wollte man nach Bärstadt fahr'n
Es war mühsam und beschwerlich
Räubermäßig auch gefährlich
Manchmal kam man gar nicht an
Doch dann kamen Brücken, Tunnels
Kurz: Es kam die Eisenbahn
Eisen rollte jetzt auf Eisen
Leicht auf eisernen Gemeisen
Schnell und sicher und nach Plan
Kam die Bahn
Kam die Bahn
Kam die Eisenbahn

Dann erfand Herr Benz das Auto
Und die Eisenbahn war out
Denn jetzt wollte jeder rasen
Auf den asphaltierten Straßen
Dreckig war die Luft und blau
Viel Benzin wird so verpulvert
Und es stinkt die Autobahn
Dabei kann man's besser machen
Ich fahr' hier mit hundert Sachen
Und kann trotzdem Kohle spar'n
Mit der Bahn
Mit der Bahn
Mit der Eisenbahn

Keinen Stress hab' ich am Steuer
Und ich kann mich nicht verfahr'n
Hier im Polster kann ich dösen
Ich kann träumen oder lesen
Und komm' trotzdem schnell voran
Was nutzt mir ein schnelles Auto
Wenn's im Stau nicht fahren kann
Turbo, Airbag - Ach, nein danke
Seht, da steh'n sie vor der Schranke
Vorfahrt nämlich - das ist klar
Hat die Bahn
Hat die Bahn
Hat die Eisenbahn

Seht, der arme Autofahrer
Wird er müde, hält er an
Ein Hotel ist ziemlich teuer
Und so schläft er über'm Steuer
Ich zieh' mein' Pyjama an
Ich mag keine alten Brötchen
Ich geh' in ein Restaurant
Und bei Rotwein und bei Braten
Und verschiedenen Salaten
Komm' ich satt in Bärstadt an
Mit der Bahn
Mit der Bahn [gähnend]
Mit der Eisenbahn
Zuletzt geändert von Legionär am 27.12.2008, 22:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Das Waldmeisen-Lied (Eine Ameise kommt selten allein)

Beitrag von Legionär » 30.08.2008, 21:54

Wer schleicht herum bei Nacht und Sturm
Im Wald und in den Schneisen
Wer raubt die Kinder aus dem Nest
Der fleißigen Ameisen

Tja, das möcht' ich wohl auch wissen

Ich werde ihn suchen
Unter Tannen und Buchen
Mir alles notieren
Ihn Fotografieren
Ein Klappstuhl zum Sitzen
'Ne Lampe zum Blitzen
Ein Fernglas zum Seh'n
Und viel heißer Tee
Muss mit in den Wald
Denn heute Nacht wird's kalt

Ein Puppenräuber schleicht durch den Wald
Ich werde es beweisen
Der Mann ist gefährlich
Denn sie sind unentbehrlich
Die fleißigen Ameisen

Was find' ich hier - 'ne Eisenbahn
Mit Brücken und mit Gleisen
Daraus bau ich 'ne kleine Stadt
für fleißige Ameisen

Mit Einbahnstraßen
Und winkligen Gassen
Über'n Teppich geht's schwer
Eine Brücke muss her
Hier können sie tanken
Und da gibt es Schranken
Da darf ich nicht rüber
Na da wart' ich lieber
So, hier könnt ihr laufen
Aber geht nicht nach draußen
Denn...

Ein Puppenräuber schleicht durch den Wald
Ich werde es beweisen
Der Mann ist gefährlich
Denn sie sind unentbehrlich
Die fleißigen Ameisen
Zuletzt geändert von Legionär am 03.01.2009, 22:33, insgesamt 2-mal geändert.
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Rundfunk-Lied (Peter macht einen Sender auf)

Beitrag von Legionär » 27.12.2008, 23:01

Hört ihr Leute hier in Bärstadt
Nehmt die Watte aus den Ohr'n
Habt ihr irgend'was gefunden?
Oder habt ihr 'was verlor'n?
Sagt es mir - Ich sag es weiter
Jeder wei es dann im Nu
Denn bei Peters lust'gem Rundfunk
Hören alle gerne zu

Stellt die Glotze in die Ecke
Und sezt Euch vor's Radio
Da gbt's wicht'ge Neuigkeiten
Musik gibt es sowieso

Hört ihr Leute hier in Bärstadt
Wenn Euch etwas nicht gefällt
Beispielsweise Nachbars Lupi
Der die ganze Nacht lang bellt
Sagt es mir - Ich sag es weiter
Und der Lumpi schweigt im Nu
Denn bei Peters lust'gem Rundfunk
Hör'n sogar die Hunde zu

Stellt die Glotze in die Ecke
Und sezt Euch vor's Radio
Da gbt's wicht'ge Neuigkeiten
Musik gibt es sowieso

Hört ihr Leute hier in Bärstadt
Ich hab' mir 'was ausgedacht
Wer weiß spannende Geschichten
Oder 'n Witz, bei dem man lacht
Sagt ihn mir - Ich sag ihn weiter
Alle lachen dann im Nu
Denn bei Peters lust'gem Rundfunk
Hören alle gerne zu

Stellt die Glotze in die Ecke
Und sezt Euch vor's Radio
Da gbt's wicht'ge Neuigkeiten
Musik gibt es sowieso
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Maulwurfs-Lied (Peter hat einen Untermieter)

Beitrag von Legionär » 27.12.2008, 23:11

Schrecklich sieht der Garten aus
Ich kanns nicht mehr ertragen
Nützlich oder nicht - egal
Ich geh' den Maulwurf jagen
Jedes Häufchen kriegt 'ne Nummer
Dadurch überseh' ich keins
Und kann alle kontrollier'n
Das ist Häufchen Nummer Eins
Paul hat große Grabehände
Und sehr fleißig ist das Tier
Still - Ich hör' ihn unten graben
Hier: Am Haufen Nummer Vier

Ein schwarzes Tier wohnt unter mir
Zahlt nicht dafür
Und buddelt hier vor meiner Tür
Nicht mit mir

Wenn er flüchtet, kann der Maulwurf
Durch verschied'ne Gänge geh'n
Wo er ist, das kann ich messen
Jetzt ist er am Ausgang Zehn
Paul hat sogar 'nen Swimmingpool
Da hinein kann er sich stürzen
Auch Kinderzimmer, Schlafgemach
Gibt's unterm Haufen Vierzehn
Weil er unten wohnt im Dunkeln
Kann Paul Maulwurf sehr schlecht seh'n
Dafür hört er umso besser
Was hier läuft - an Loch sechzehn

Ein schwarzes Tier wohnt unter mir
Zahlt nicht dafür
Und buddelt hier vor meiner Tür
Nicht mit mir
Nicht mit mir!

In Paules kühler Speisekammer
Wird ihm nie 'was ranzig
Die Air-Kondition bringt ihm Luft
Direkt von Eingang Zwanzig
Jeder braucht 'nen Platz zum Leben
Auch der Maulwurf
Ja, das weiß ich
Doch auch ich brauch' meine Wiese
Nicht in Haufen Dreissig
Hier kann er in Ruhe wühlen
Denkt sich Paul - jedoch er irrt sich
Denn ich kann in die Röhre gucken
Auch am Haufen sechsundvierzig

Ein schwarzes Tier wohnt unter mir
Zahlt nicht dafür
Und buddelt hier vor meiner Tür
Nicht mit mir
Nicht mit mir!
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Beitrag von Legionär » 03.01.2009, 22:43

Es wäre schön, wenn hier mal alle Beiträge gelöscht werden könnten, die keine Lieder-Texte enthalten. Und es wäre auch schön, wenn mal einige andere außer ich auch mal wieder Texte schreiben würden.
Um es euch etwas bequemer zu machen: Es fehlen noch folgende Lieder:

"Immer der Nase nach" (Immer der Nase nach)
"Der Holzwurmblues" (Peter kämpft mit den Holzwürmern)
"Das Pilzlied" (Peter geht auf Pilzsuche)
"Das Seillied" (Peter fällt von der Schaukel)
"Das Lied übers Rollen" (Peter und das Sofamobil)
"Das Igellied" (Peter und das Stacheltier)
"Das Burgenlied" (Peter und der Geist der Marksburg)
"Das Essenslied" (Eine Ess- und Fressgeschichte)
"Das Lied vom Hören" (Peter mit den großen Ohren)
"Röntgenblick" (Peter geht auf Knochenjagd)
"Das Lied vom Brotbacken" (Ein Brot voller Überraschungen)
"Das Froschlied" (Bei Peter quakt's)
"Das Bakterien-Lied" (Peters Bakterienzoo)
"Das Lied vom Siegen" (Peters Schnecken rennen)
"Das Loblied der Latzhose" (Peters famose Hose)
"Das Pilzlied" (Peter und die Killerpilze)
"Das Krankenhauslied" (Peter geht ins Krankenhaus)
"Das Schneeflockenlied" (Wenn's dem Winter zu kalt wird)
"Das Währungslied" (Ohne Moos nichts los)
"Das Schriftlied" (Peter hat es schwarz auf weiss)
"Das Moorlied" (Peter versinkt im Moor)
"Das Metall-Lied" (Peter und die Kupferkanne)
"Das Wetterlied" (Peter und der Wetterfrosch)
"Das Muschellied" (Peter sucht die Perlmuschel)
"Ein Schlösschen auf dem Land" (Die Reise ins Abenteuer)
"Mein altes Heim im Grün" (Die Reise ins Abenteuer)
Zuletzt geändert von Legionär am 04.01.2009, 00:14, insgesamt 4-mal geändert.
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nini

Bärenlied (Peter und der Bär)

Beitrag von nini » 03.01.2009, 23:19

Im eiskalten Norden von Amerika
steh’n braune Riesen ganz aufrecht da.
Es sind Bären, und drei Meter hoch, von Kopf bis Fuß,
und am liebsten mögen sie Apfelmus.
Nur einmal im Jahr gibt’s ‘nen Festtagsschmaus,
dann angeln sie Lachs aus den Bächen heraus.

Refrain:
Honigsüße Schleckermäuler,
bärenstark, doch friedlich,
kuschelige Kraftpakete
brummen, und sind niedlich.
Ja, wir lieben Bären sehr,
doch hier gibt’s leider keine mehr,
doch hier gibt’s leider keine mehr.

Um den Nordpol herum, in Schnee und in Eis,
da gibt es noch Bären, die sind ganz weiß.
Sie harren aus, bei Frost und bei Sturm,
‘s gibt kein’ Honig, kein’ Lachs, noch nichtmal ‘nen Wurm.
Doch Seehunde gibt es, nahrhaft und fett,
und der Bär kriegt ‘nen warmen Mantel aus Speck.

Refrain:
Honigsüße Schleckermäuler,
bärenstark, doch friedlich,
kuschelige Kraftpakete
brummen, und sind niedlich.
Ja, wir lieben Bären sehr,
doch hier gibt’s leider keine mehr.

In China, da lebt ein seltsamer Bär,
der hätt’ es am Nordpol ziemlich schwer.
Denn der Panda, schwarz-weiß und von freundlichem Wesen,
ist nur mit Stäbchen, wie die Chinesen.
Kaut auf Stängeln aus Bambus, den ganzen Tag,
und das ist das einzige, das er mag.

Refrain:
Honigsüße Schleckermäuler,
bärenstark, doch friedlich,
kuschelige Kraftpakete
brummen, und sind niedlich.
Ja, wir lieben Bären sehr,
als Teddy, und als Gummibär,
als Teddy, und als Gummibär.

UDERZO
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Physiklied (Peter dreht sein Haus)

Beitrag von UDERZO » 03.01.2009, 23:47

Das Physiklied aus der Folge "Peter dreht sein Haus".

Strophe 1 :
Nüsse haben harte Schalen, oder Flaschen 'nen Verschluss!
Und du hast 'ne Menge Ärger, Wenn du Sie mal öffnen musst !
Und du haust, und du drückst, und du fluchst: "Mannomann!"
Ich komm ohne Hebel an die Sache nicht heran!
Refrain:
Naja, zum Glück!
Gibts die Physik!
Sie hilft, an allen Enden.
Und hast du erst kapiert, wie'n Hebel funktioniert,
Dann kannst du ihn auch richtig verwenden !
Strophe 2 :
Dicke Balken kannst du nicht einfach aneinander klebeln.
Und Probleme hast du auch, willst du mal ein Auto heben.
Und du hebst, und du klebst, unter'm Auto, auf dem Dach!
Du bist ohne Schraubgewinde für die Sache viel zu Schwach !
Refrain:
Naja, zum Glück!
Gibts die Physik!
Sie hilft, an allen Enden.
Und hast du erst kapiert, wie eine Schraube funktioniert,
Dann kannst du ihn auch richtig verwenden !
Strophe 3 :
Kannst du einen Mehlsack heben ?
Nein, du bist kein Supermann!
Und dein Fahrrad musst du schieben, geht es einmal steilberg ran.
Und du trittst, und du schwitzt, auf dem Fahrrad, auf der Leiter,
Ohne Rollen, ohne Zahnrad, kommst du da nicht weiter !
Refrain:
Naja, zum Glück!
Gibts die Physik!
Sie hilft, an allen Enden.
Und hast du erst kapiert, wie'n Zahnrad funktioniert,
Dann kannst du ihn auch richtig verwenden !

Jaja, zum Glück!
Gibts die Physik!
Sie hilft, an allen Enden.
Und hast du erst kapiert, wie etwas funktioniert,
Dann kannst du ihn auch richtig verwenden !
Ich will Peter Lustig zurück!
[img]http://www.sigcount.net/user/uderzo.gif[/img] und damit Leute wollen damit das Peter Lustig wieder Löwenzahn moderiert !

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Frösche im Frack (Ein Goldfisch ist nicht gern allein)

Beitrag von Legionär » 03.01.2009, 23:56

Also dann werde ich jetzt immer oeben in meinem Beitrag die Liedertexte löschen, die von nun an hier gepostet werden, damit die immer aktuell ist und man weiß, was hier noch fehlt.
Also Sascha, bitte den Beitrag von mir nicht löschen, aber sonst bitte alle anderen, die keinen Text enthalten.
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Wir sind vier grüne Frösche
Und wohnen in dem See
(Quak) Wir singen Quak den ganzen Tag
Und springen in die Höh'

Quaaak, Quak Quak Quak und
Quak Quak Quak und
Quak Quak Quak und
Quak Quak Quak und
Quak Quak Quak und
Quak

(Quak) Wir sind vier grüne Frösche
Auf Fliegen fliegen wir
(Quak) Wir machen Schnipp, wir machen Schnapp
Den lieben langen Tag

Quaaak, Schnipp (Quak) Schnipp (Quak) Schnipp (Quak) und
Quak (Schnipp) Quak (Schnipp) Quak (Schnipp) und
Schnipp (Quak) Schnipp (Quak) Schnipp (Quak) und
Quak (Schnipp) Quak (Schnipp) Quak (Schnipp) und
Quak (Schnipp) Quak (Schnipp) Quak (Schnipp) und
Quak

(Quak) Ich bin ein grüner Frosch
Und esse gerne Quark
(Quak) Ich esse Quark den ganzen Tag
Weil Quark so gern' ich mag

Quaaak, Quak Quak Quak und
Quak Quak Quak und
Quak Quak Quak und
Quak Quak Quak und
Quak Quak Quak und
Quak

(Quak) Wir sind vier grüne Frösche
Und geben ein Konzert
(Quak) Wir singen Quak - ist das nicht stark
So wie es sich gehört

Quaaak, Quak Quak Quak und
Quak Quak Quak und
Quak Quak Quak und
Quak Quak Quak und
Quak Quak Quak und
Quak

Quaaak, Quaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaak
Alm für Schweiz.

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Das Fotografie-Lied (Peter macht ein Bild)

Beitrag von Legionär » 04.01.2009, 00:13

Ich hab 'ne kleine Kamera
Mit der halte ich alles fest
Wie Onkel Joe aus Amerika
Sich vom Mustang fallen lässt
Ich knipse auch die Blumen
Und Blätter in dem Wald
Und das bei jedem Wetter
Ob es heiß ist oder kalt

Die Sonne im Rücken
Die Blende auf Acht
Das Bild wird dir glücken
Schon ist es gemacht

Mit meiner kleinen Kamera
Da halte ich alles fest
Den Macker dort aus Gránada
Den Kuckuck im Geäst
Und sitz' ich am Strand von Malibu
Knips' ich mich selber - immerzu
Und scharf wird Försters' Dackel
Nur dan, wenn ich nicht wackel

Die Sonne im Rücken
Die Blende auf Acht
Das Bild wird dir glücken
Schon ist es gemacht

Mit meiner kleinen Kamera
Da halte ich alles fest
Den Kämpfer aus Olympia
Den Sieger auf'm Podest
Am liebsten aber knipse ich dich
Und ich knipse dich ganz meisterlich
Von oben, von unten
Von fern und von nah'
Ja bitte recht freundlich, ja bleib so (ha ha)
Mit meiner kleinen Kamera

Die Sonne im Rücken
Die Blende auf Acht
Das Bild wird dir glücken
Schon ist es gemacht
Alm für Schweiz.

nini

Ich hab's (Ein neues Zuhause)

Beitrag von nini » 04.01.2009, 20:07

Anmerkung: Nach der inhaltlich und grammatikalisch fehlerhaften Version, jetzt die richtige. Um einige Passagen, vorallem im letzten Teil zu erkennen, musste ich bei Tempo -25% gehen.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Ich hab’s!
Ja! So geht’s!
Ja, das isses doch!
Ich hab’s!

Ja, so mach’ ich’s, ha ha!
Das is’ gut, hmm!
Ja! Ich hab’s!
So machen wir’s!

Ich hab’s, ich hab’s, ich hab’s, ja ja!
Gut wird das, ja!

(Kinder)
Er hat’s!
Er hat’s!
Er hatse!
Er hat sie nicht mehr alle!

Ja, so mach’ ich’s, ja!
Das funktioniert doch, ha ha!

Ich hab’s, ich hab’s, ich hab’s!
Ja, so geht’s!
Wunderbar, ja!
Ich hab’s!

La la lala la lala la!
La la lalalala la pa papa dub dub dub dub!
Ich hab’s, ich hab’s, ich hab’s, ich hab’s!
Da ba ba dap dap daba daba dap bap bap!

Ja!

Knochen
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Beitrag von Knochen » 16.02.2009, 22:14

So, damit wir die hier fertig kriegen, hier mal ein paar neue Texte:

Peter geht ins Krankenhaus (krankenhauslied)

Stell Dir vor, Du steigst ganz munter
auf 'ne Leiter und fällst runter
Dabei brichst Du Dir ein Bein.
Schnell kommt dann der Unfallwagen
Und Du wirst hierher getragen
Gottlob hörte man Dich schreien.

Hier versorgt man Deine Wunden
Wirst geröndgt und wirst gepflegt
Wirst geschient und wird verbunden
Und das Bein wird still gelegt.

Ja, dafür gibts das Krankenhaus
Man trägt Dich hinein
Du kommst fit wieder raus.

Stell Dir vor, Dich kneift der Magen
Kannst kein Essen mehr vertragen
Schrecklich bullert es im Darm
Liegst im Bett mit 40 Fieber
Das ist ziemlich schlimm, mein Lieber
Dir wird's kalt und wieder warm.

Ist's die Blase, sind's die Nieren?
Macht der Blinddarm Dir Verdruss?
Muss man Dich gar operieren?
Egal, mit Schmerzen ist bald Schluss.

Denn dafür gibts das Krankenhaus
Und so'n kleinen Pickser
Den hälst Du aus.

Hier wird man Dich nicht vergessen
Dauernd gibt es was zu essen
Und der Service ist 1A
Oder musst Du mal auf's Töpchen
Drückst Du einfach auf ein Knöpfchen
Und schon ist die Schwester da.

Liegst Du also hier im Bette
Und es geht Dir nicht so gut
kommt 'ne Schwester, eine Nette
Und schon kriegst Du neuen Mut.

D'rum lob ich mir das Krankenhaus
Tut was weh, gehst Du rein
Geht's Dir gut, kommst Du raus.

Stell Dir vor, Du kannst nicht laufen,
Kannst nicht toben, kannst nicht raufen,
Hast einfach keine Kraft,
Kannst nur in der Stube hocken
Und hast Masern oder Pocken
Und es hilft kein Hustensaft.

Komm hierher, wenn Dich was quält
hier wird man dich inspizieren
Man wird wissen, was Dir fehlt
Und dann wird man Dich kurieren.

Denn dafür gibts das Krankenhaus,
Krank gehst Du rein,
kommst gesund wieder raus.

*********************************************

Wenns dem Wasser zu kalt wird (Schneeflockenlied)

Nein, ich will nicht länger warten
Schneien solls in meinem Garten
Kälte tut den Blumen weh
Auch der Käfer und die Schnecke
brauchen eine warme Decke
Und sie warten auf den Schnee.

Ich will jetzt zarte, weiche Flocken
Kristalle aus Eis und trotzdem trocken
Ein Schneegestöber, ein weißes Gewimmel
Millionen Sterne fallen vom Himmel
Jeder so schön wie ein Diamant
Und doch nur Wasser in meiner Hand.

Kalter Wind pfeift durch die Bäume
Und durch leere Zwischenräume
Öd und kahl steht die Allee
Und sie ragt die schwarzen Äste
Weißer Schmuck wär jetzt das Beste
Und sie wartet auf den Schnee.

Mit 'ner blau gefrornen Nase
Sitzt in seinem Bau der Hase,
Friert und zittert wie Gelee
Kalt zieht es durch das dürre Reisig
Doch ein Hemd hat er nicht bei sich
Und er wartet auf den Schnee.

Ich will jetzt zarte, weiche Flocken
Kristalle aus Eis und trotzdem trocken
Ein Schneegestöber, ein weißes Gewimmel
Millionen Sterne fallen vom Himmel
Jeder so schön wie ein Diamant
Und doch nur Wasser in meiner Hand.

********************************************

schwarz auf weiß (Schriftlied)

Schwarz auf weiß was für ein Segen
In der Stadt, auf allen Wegen
Mal rot, mal gelb und auch in blau
hilft uns die Schrift, sie macht uns schlau.

Wer sie liest, der weiß Bescheid
Bei Tag und auch bei Dunkelheit.
Ich sage hier was mich betrifft
Ich wär verloren ohne Schrift.

Wie wär das Leben ohne Schrift doch arm
Wir wüßten nicht, wohin wir fahren,
Wir müßten 1000 Dinge fragen,
Alles immer wieder sagen,
Ja im täglichen Verkehr
Ging ohne Schrift fast gar nichts mehr.

Wo gehts lang zur Einkaufsmeile?
Hier ist Ende mit der Eile.
Welche Angebote locken?
Diesen Film kann man heut gucken.

Wohin fährt der Bus, der Rote?
Wann kommt von der Post der Bote?
Was gibts hier denn für den Durst?
Und kost'ne Currywurst?

Wie wär das Leben ohne Schrift doch arm
Wir wüßten nicht, wohin wir fahren,
Wir müßten 1000 Dinge fragen,
Alles immer wieder sagen,
Wir wüßten nicht, wo was warum
Ja ohne Schrift da wärn wir dumm.

Hast Du 'ne Botschaft, greif zum Stift
Denn überall kennt man die Schrift
Per Email oder auf Papier
Wandert das Wort von Dir zu mir.

So wandert es auch durch die Zeitung
In vielen Büchern liest man heut
Was Goethe und Pytagoras
mal sagte und danach vergaß.

Ja, ohne Schrift da gäb es keine Bücher
Und ohne die, da sind wir beide sicher
Gäb's weder Technik noch Kultur
Wir säßen auf den Bäumen nur
Und würden nackte Affen bleiben
Doch Gott sei dank, wir können schreiben.
Je älter man wird, desto mehr schätzt man die Kunst des konstruktiven Schweigens !

Knochen
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Beitrag von Knochen » 16.02.2009, 22:17

Peter und die Kupferkanne (Metalllied)

Das Auto und die Eisenbahn
würden ohne gar nicht fahren,
denn ihr Motor und die Haut
die werden aus Metall gebaut.

Selbst mein kleines Stahlross hier
wär ohne Stahl ein armes Tier
In unserem täglichem Verkehr
Ging ohne Blechzeug gar nichts mehr.

Überall seh ich Metall
Kupfer, Alu, Edelstahl
Auch aus Messing oder Blei
Oder Chrom ist was dabei.

Ein Rohr führt hin zum Wasserhahn
ne Heizung hängt gleich nebendran
Vom Toster bis zum Heißluftgrill
Metall in Haus soviel ich will.

Im Fernsehen und im Telefon
Durch kleine Drähte fließt der Strom
Und woraus ist der Draht gemacht?
Na klar, das habe ich mir gedacht.

Überall seh ich Metall
Kupfer, Alu, Edelstahl
Auch aus Nickel oder Zink
Oder Gold ist manches Ding.

Auf der Kirch das grüne Dach
ist aus Kupfer handgemacht
und der laute Glockenton
Bronze ja ich ahne schon.

Auch die schöne Blasmusik
Geht auf ein Metall zurück,
ja ich selbst das ist der Wahn
Bin mit dabei, hab Gold im Zahn.

Überall seh ich Metall
Kupfer, Alu, Edelstahl,
Messing, Nickel, Silber, Gold,
Chrom und Zink und was Ihr wollt.

Wo würden wir bloss ohne sein
Wir machten alles noch aus Stein.
Welch Glück das ist nicht mehr der Fall
Denn überall seh ich Metall.

***************************************
Peter versinkt im Moor (Moorlied)

Hexenhammer und Gekneife
irgedwann trifft es auch Dich
und Du sagst Dir voller Jammer
dieser Schmerz ist fürchterlich.
Knochenzittern, Muskelbeben
ach ich halt es kaum noch aus
kann nicht sterben, kann nicht leben
wie komm ich da bloß schnell raus?

Schnell zum Doktor oder Facharzt
Spritzen, Pillen, grün und rot
Nichts will helfen, selbst die Tropfen
und ich denke ich bin schon tot.
Endlich, plötzlich, kaum zu glauben
Hilft ein Segen der Natur:
Moor und Schlamm und etwas Wasser
Und Du fühlst Dich rein und pur.

Fort die Schmerzen, keine Klagen
Ich bin wieder auf dem Damm.
Kann es allen Menschen sagen
Danke Moor und Danke Schlamm!
Kann es allen Menschen sagen
Danke Moor und Danke Schlamm!
Je älter man wird, desto mehr schätzt man die Kunst des konstruktiven Schweigens !

Knochen
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Beitrag von Knochen » 16.02.2009, 22:19

Peter sucht die Perlmuschel (Muschellied)

Heyhey Ihr Krabbenköppe und Landratten,
wisst Ihr eigentlich, was hier los ist
Hier unten auf dem Meeresgrund? Also wie lautet unser Motto?

Innen weich und außen hart
das ist unsere Eigenart,
im Unterwasserrestaurant
streichen wir uns jetzt vom Speiseplan.

Keine Panik, uns kann nix passieren
Sei schlau, mach dicht, dann kriegen sie Dich nicht
wir sind die Coolsten unter allen Schalentieren.
Mach die Klappe zu und Du bist weg
Und wir enden nicht als Unterwassersushisnack.

Als Babykrebs sehr lang ists her
da war mir noch nicht klar
dass diese Leben hier im Meer
ganz schön gefährlich war
Mein Hintern blieb nicht unversehrt
ich sah mit einem Mal
so'n Typ wie ich ist heißbegehrt
und zwar als Mittagsmal.
Das nervte mich doch sehr
Eine Rüstung musste her,
Ein Schneckenhaus für meinen Po
und ich war wieder froh.

Innen weich und außen hart
das ist unsere Eigenart,
im Unterwasserrestaurant
streichen wir uns jetzt vom Speiseplan.

Als Schneckenkind, ich war noch klein,
verwirrte es mich sehr
bei allen so beliebt zu sein,
es kamen immer mehr.
Man lud mich gern zum Essen ein,
ich fand es wunderbar,
nur allzubald sah ich dann ein,
dass ich die Mahlzeit war.
Das fand ich sehr gemein
Das muss ja auch nicht sein.
Geh einfach in mein Häuschen rein
und bleibe ganz allein.

Innen weich und außen hart
das ist unsere Eigenart,
im Unterwasserrestaurant
streichen wir uns jetzt vom Speiseplan.

Als unbeschwertes Muschelkind
da konnte ich gar nicht glauben
dass andre oft nicht freundlich sind
und mir das Leben rauben.
Die Schale hart, doch weich der Kern
da wollte mancher ran
man hat mich halt zum Fressen gern
doch das macht mich nicht an.
Nun bin ich ja nicht dumm,
schwimmt einer um mich rum
dann mach ich meine Klappe zu
und habe meine Ruh.

Innen weich und außen hart
das ist unsere Eigenart,
im Unterwasserrestaurant
streichen wir uns jetzt vom Speiseplan.

Keine Panik, uns kann nix passieren
Sei schlau, mach dicht, dann kriegen sie Dich nicht
wir sind die Coolsten unter allen Schalentieren.
Mach die Klappe zu und Du bist weg
Und wir enden nicht als Unterwassersushisnack.

********************************************
Peter als Wetterfrosch (Wetterlied)

Siehst Du die Katze gähnend liegen
Werden wir gut Wetter kriegen
Wenn die Flöhe heftig beißen
Tut das Regen oft verheißen.

Wälzt der Spatz sich faul im Sand
Zieht ein Regen übers Land.
Ruft der Kuckuck oft und laut,
Dumm wer da der Sonne traut.

Oh, die alten Bauern waren schlau
Schauten gut hin und wußten genau
Was das Wetter morgen bringt
Wenn die Grasmücke singt,
Wenn der Hund nicht frisst
Und es stinkt auf dem Mist.

Blühen die Disteln reich und voll
Ein schöner Herbst wohl kommen soll.
Doch im Herbst viel Spinnen kriechen
Sie 'nen kalten Winter riechen.

Zwiebelschale dünn und fein
Soll der Winter milde sein.
Sitzt die Birne fest am Stiel
Bringt er aber Kälte viel.

Ja, die alten Bauern waren schlau
Schauten gut hin und wußten genau
Was das Wetter ihnen bringt
Wenn die Bachforelle springt,
Wenn der Wind sich dreht
Und der Hahn nicht mehr kräht.

Wenn die Mücken im Schatten spielen
Wirst Du bald den Regen fühlen.
Dreht sich wild der Wetterhahn
Zeigt er auch den Sturm noch an.

Hocken die Hühner in den Ecken
kommt dazu der Kälteschrecken.
Wenn die Bienen nicht mehr fliegen
werden wir langen Regen kriegen.

Ohh, die alten Bauern waren schlau
Auf einen Blick da sahen sie genau
Gibt es Sonne oder Regen
Ja das war für sie ein Segen.
Dafür brauchten sie nur
Die Wetterkunde der Natur.
Je älter man wird, desto mehr schätzt man die Kunst des konstruktiven Schweigens !

Knochen
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Beitrag von Knochen » 16.02.2009, 22:19

Reise ins Abenteuer 1

Zu viele Jahre war mein Heim ein Bauwagen aus Holz
Gemütlich wenn auch ziemlich klein war er mein ganzer Stolz
Hier konnt ich tun und lassen was und wie es mir gefiel
Ich kann es selbst kaum fassen doch ich hab ein neues Ziel

Es ist ein Schlösschen auf dem Land von dem ich träume
Ich hab den Schlüssel in der Hand für königliche Räume
Vom goldenen Teller werd ich speisen wo der König saß
Lass mich als Grafen Lustig preisen, man wird das ein Spaß

So viele Male hab ich schon dies Treppchen hier erklommen
Nur hier und so wollte ich wohnen da konnte nichts besseres kommen
So viele Nächte habe ich in diesem Bett verbracht
Nun zieht es in die Ferne mich wer hätte das gedacht

Es ist ein Schlösschen auf dem Land von dem ich träume
Ich hab den Schlüssel in der Hand für königliche Räume
Im goldnen Glanze werde ich wandeln wie's der König tat
Und klug und edel sollst Du handeln, höret meinen Rat!

*************************************************
Reise ins Abenteuer 2

Für ein paar Tage war mein Heim ein Traum aus goldener Zeit
Doch war der alte Bau aus Stein fürs Leben nicht bereit
Mein Schloss ich muss es leider sagen
Ist längst ein Würmerschmaus
Doch ich will mich nicht beklagen
Nein ich will nur nach Haus

Es ist mein altes Heim im Grünen von dem ich träume
Dort wo die wilden Blumen blühen und rings herum die Bäume
Wo Unkraut nicht im Wege steht weil es dort hingehört
Wo auch der Hausherr barfuß geht und keiner sich dran stört

Für alle Zeiten wollt ich leben wie ein edler Fürst
Doch ich vergaß, da braucht man eben Geld und das zuerst
Da sag ich mir bleib der Du bist und pfeif auf den Komfort
Wo ohne Moos nix los ist, bist Du am falschen Ort

Es ist mein altes Heim im Grünen von dem ich träume
Dort wo die wilden Blumen blühen und rings herum die Bäume
Wo Suppe aus dem Topf auch schmeckt dazu ein roter Wein
Wo morgens mich der Hahn aufweckt, da möcht ich wieder sein
Je älter man wird, desto mehr schätzt man die Kunst des konstruktiven Schweigens !

Knochen
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Beitrag von Knochen » 17.02.2009, 22:10

"Das Burgenlied" (Peter und der Geist der Marksburg)

Einst kam zum Rhein auf seiner Tour
Der weitgereiste Troubadour
Doch war sein schrecklicher Gesang
Des Minnesängers Untergang
Man warf ihn in den Kerker rein
Den Hillarus von Bärenstein.

Saß Sommers, Winters, Jahr um Jahr
Grau wurd' sein Bart und dünn das Haar
Und dachte manches Mal bei sich
Warum ließ ich die Singkunst nicht
Es magert ab bis auf's Gebein
Der Hillarus von Bärenstein.

Seit dieses Unglück ihm geschah
Vergangen sind viel hundert Jahr
Als Geist muss er umher jetzt irren
Des Nächtens mit den Ketten klirren
Und Heulen in der Burg am Rhein
Der Hillarus von Bärenstein.

Doch aller Jammer hat ein Ende
Und endlich kommt die große Wende
Ein ritterlicher Nachfahr singt ein Lied
Das in den Ohren klingt
Das wird von seinem Fluch befreien
Den Hillarus von Bärenstein.
Je älter man wird, desto mehr schätzt man die Kunst des konstruktiven Schweigens !

Knochen
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Beitrag von Knochen » 24.02.2009, 21:00

"Das Pilzlied" (Peter und die Killerpilze)

Streif ich durch den Wald
Seh ich 'ne Gestalt
Ein kleiner Knilch so bleich wie Milch
Guckt aus dem Wurzelspalt

Kriech ich durch das Dickicht,
Himmel, wer erschrickt mich?
Ein gelber Schrat mit Ziegenbart
Und giftigem Gesicht.

Seltsame Wichte
Bei Nacht und im Lichte
Sie schießen und spriesen
Auf schattigen Wiesen.
Stehen mal hier,
Stehen mal dort
Und bleiben doch immer am selben Ort,
Und bleiben doch immer am selben Ort.

Komm ich an die Stelle
Bei der alten Quelle
im Gras hockt Meister Knollennase
hat am Kopf 'ne Delle.

Leg ich mich auf's Moos
Meckert es gleich los
Auf einem Bein und winzig klein
Ein echter Gernegroß.

Seltsame Wichte
Bei Nacht und im Lichte
Sie schießen und spriesen
Auf schattigen Wiesen.
Stehen mal hier,
Stehen mal dort
Und bleiben doch immer am selben Ort,
Und bleiben doch immer am selben Ort.

Schau ich unterm Tannenbaum
trau ich meinen Augen kaum.
Ein schwarzer Knopf, ein Printenschopf
Aus dem dunklen Zwischenraum.

Hüpf ich über'n Wiesenhang
Hör ich einen feinen Klang.
Erst nur ein Wispern,
Ein heimliches Flüstern
Und dann ganz leise fängt es an:

Seltsame Wichte
Bei Nacht und im Lichte
Sie schießen und spriesen
Auf schattigen Wiesen.
Stehen mal hier,
Stehen mal dort
Und bleiben doch immer am selben Ort.

Seltsame Wichte
Bei Nacht und im Lichte
Sie schießen und spriesen
Auf schattigen Wiesen.
Stehen mal hier,
Stehen mal dort
Und bleiben doch immer am selben Ort.
Je älter man wird, desto mehr schätzt man die Kunst des konstruktiven Schweigens !

UDERZO
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"Das Lied vom Hören" (Peter mit den großen Ohren)

Beitrag von UDERZO » 24.02.2009, 21:30

"Das Lied vom Hören" (Peter mit den großen Ohren)

Ich kann hören, ich kann hören, hören ist so wunderbar !
Ach ich dacht es würd' Sie stören, wenn Sie Nachtigallen hören!
Langt es nicht, wenn Sie Sie sehen ?
Und Sie können fühlen, schmecken, riechen können Sie außerdem!
Ist da nicht das ihm gehorchen Nutzlos, und auch unbequem.
Nein, denn es passiert so vieles in dunkler Nacht und ganz weit weg.
Da hat ja das ganze riechen, fühlen, sehen keinen Zweck!

Ja, da braucht man einfach Ohren
Und die sind uns angeboren
Unsere Ohren, unsre Ohren!
Uns're tollen HiFi Ohren!

Ich will hören, ich will hören
Töne sind zu wunderschön!
Wenn im Wald die Hirsche röhren
Und der Wind rauscht in den föhren
Sowas kann man doch nicht sehen!
Oder Pauken und Trompeten machen zackig laute Marschmusik.
Danke, ich habs lieber Leise, Mozart ist mein ganzes Glück.
Flöten, Hörner, ein paar Geigen!
Vorn der Dirigent im Frack!
Ne, das fetzt nicht, ich hör' lieber einen richt'gen Dudelsack!
Doch Discolärm und dollenrohren,
Der geht schrecklich auf die Ohren
Auf die Ohren, auf die Ohren!!
Der geht schrecklich auf die Ohren.

Ich muss hören, ich muss hören.
Denn sonst ists um uns geschehen
Ich muss Straßen überqueren,
Auf der Autobahn verkehren!
Und kann nicht nach hinten sehen!
Oder kommt in dichtem Nebel mit rasender Geschwindigkeit
Dann höre ich, doch ich sehe nichts, aber ich weiss doch bescheid!
Angenommen mal ein Löwe
Schleicht sich ran, ich ruf: "Pass auf!"
Dann müssen Sie mich hören können,
Sonst sind Sie tot, der frisst Sie auf!

Ja, wir wären längst verloren
Ohne unsere Stereo Ohren
Ohne Ohren, ohne Ohren!
Wären wir total verloren.
Ohne Ohren, ohne Ohren.
Wären wir total verloren!

UDERZO
Zuletzt geändert von UDERZO am 24.02.2009, 21:40, insgesamt 1-mal geändert.
Ich will Peter Lustig zurück!
[img]http://www.sigcount.net/user/uderzo.gif[/img] und damit Leute wollen damit das Peter Lustig wieder Löwenzahn moderiert !

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Beitrag von Knochen » 25.02.2009, 21:47

"Das Igellied" (Peter und das Stacheltier)

Ich steh im Garten und singe hier
Ein Loblied auf ein Stacheltier
Wenn Du wach bist, dann schläft es unter Sträuchern und Hecken.
Wenn Du schläft, dann jagt es Würmer und Schnecken
Und viele Tiere, die Du nicht magst
Und die Du sonst aus dem Garten jagst.

Doch nimmt er auch gerne Räucheraal,
Dem Igel schmeckt alles, ihm ist es egal.
Doch nimmt er auch gerne Räucheraal,
Dem Igel schmeckt alles, ihm ist es egal.

Doch kommt dann der Winter mit Schnee und Sturm
Dann findet der Igel noch nicht mal nen Wurm.
Kein Problem, spricht er dann, ich schlaf unterdessen
Denn wer Winterschlaf hält, der braucht nichts zu Essen.
Nur noch ganz langsam schlägt dann sein Herz
Und er stellt sich den Wecker auf Anfang März.

Unter Eis und Schnee liegen Berg und Tal,
Der Igel schläft, ihm ist es egal.
Unter Eis und Schnee liegen Berg und Tal,
Der Igel schläft, ihm ist es egal.

Der Igel ist harmlos, ganz sicherlich
Doch kommt ihm wer dumm, dann wehrt er sich.
Er beißt nicht, er sticht nicht, er macht sich nur rund
Und zeigt seine Stacheln und jeder Hund
Zersticht sich die Nase in jedem Fall
An einem picksigem Stachelball.

Wie der Igel das macht find ich schlicht genial
Doch ist ihm wahrscheinlich auch das ganz egal.
Ja wie er das macht find ich schlicht genial
Doch ist ihm wahrscheinlich auch das ganz egal.
Je älter man wird, desto mehr schätzt man die Kunst des konstruktiven Schweigens !

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Beitrag von Knochen » 26.02.2009, 17:16

Alle Währungen unten im Text gibt/gab es wirklich, allerdings weiß ich nicht, ob es wirklich die sind, von denen Peter singt.

"Das Währungslied" (Ohne Moos nichts los)

Komm wir reisen um die Welt
Mit den Taschen voller Geld
Doch kaum betrete ich das Land
Ist meine Währung unbekannt.

In Russland braucht man Rubel
In Engelland das Pfund
In Polen braucht man Zloty
Viereckig oder rund.

In Indien die Rupie
In Ungarn den Forint
In Israel den Schekel
Den kennt dort jedes Kind.

Mexikaner zahlen mit Peso
Die Schweizer nur mit Franken
Die Türken gern mit Lira
Den gibts bei allen Banken.


Brasilien will Cruzado
Amerika den Dollar
Und immer wieder wechseln
Ich kriege bald nen Koller.

Yen, Taka, Birr
Tolar, Hallalas
Immer wieder tauschen
Das macht doch keinen Spass.

Piaster in Inti
Inti dann in Pfund
Das Pfund zurück in Kyat
Die Hände sind schon wund.

Wenn man eine Reise tut
Dann kann man was erzählen
Vor allem muss man früh genug
Die richtige Währung wählen.

Wechseln, Wechsel, Wechseln
Wechselnd um die Welt
Ich könnte mir die Haare raufen
Wie soll ich mir denn blos was kaufen
Vor allem mit welchem Geld?
Je älter man wird, desto mehr schätzt man die Kunst des konstruktiven Schweigens !

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Beitrag von Knochen » 26.02.2009, 17:18

Schneckenrennen

Wer will nicht gerne siegen?
Die Goldmedallie kriegen?
Und oben auf dem Treppchen stehen?
Beklatscht, bewundert, das wäre schön.

Doch wer zuerst im Ziel sein will
Darf keine Zeit verlieren
Muss Eilen, Rennen, Flitzen
Und voll Tempo galloppieren
Die Zeit, die Zeit, sie eilt und rennt
Wer stehen bleibt hat den Sieg verpennt.

Wer mogelt, dopt, der schummelt, schiebt,
Der nutzt ganz fiese Tricks
Der macht sich nicht nur unbeliebt
Auch bringen tut das nix.

Wer will nicht gerne siegen?
Die Goldmedallie kriegen?
Wer wird auf dem Treppchen stehen?
Es bleibt spannend, das ist schön.

Wer zu schnell rennt, ist bald erschlafft
Wer langsam läuft, hat viel mehr Kraft.
Die Zeit, die Zeit, sie kriecht und schleicht
Und wer das weiß, hat viel erreicht.

Mit Kriechen, Schleichen, Bummeln, Schlurfen
Langsam um die Ecke kurfen,
kann man doch nicht gewinnen
Wer sowas sagt, muss spinnen.

Wer will nicht gerne siegen?
Die Goldmedallie kriegen?
Und oben auf dem Treppchen stehen?
Wir sind gespannt, wir werden sehen.
Je älter man wird, desto mehr schätzt man die Kunst des konstruktiven Schweigens !

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Beitrag von Knochen » 01.03.2009, 19:26

famose Hose

Ein Mensch, das ist bekannt seid langem
Muss hosenlos zur Welt gelangen.
Alsdann wird er gewickelt und gewindelt
Dass ihm von all dem Umstand schwindelt
Doch steht er endlich auf zwei Beinen
Braucht man ein Beinkleid für den Kleinen.

Vorne Latz und hinten Platz
Weite Röhren, die nicht stören
Träger zwei, im Rücken frei
Stoff sehr rauh, meistens blau.
Tausend Laschen, viele Taschen
Sehr bequem, schön anzusehen.
Ja, das ist sie, die Hose fürs Leben
das ist sie, alles würd' ich für sie geben.

Als junger Mann trug ich 'nen Anzug
mit Schlips und Weste mit Einstecktuch
so ging ich dann zum Tanze mit Anita.
Doch statt für mich entschied sie sich für Dieter.
Ich stand vorm Spiegel in schicker Kleidung
Und sah mich an, traf die Entscheidung.

Vorne Latz und hinten Platz
Weite Röhren, die nicht stören
Träger zwei, im Rücken frei
Stoff sehr rauh, meistens blau.
Tausend Laschen, viele Taschen
Sehr bequem, schön anzusehen.
Ja, das ist sie, die Hose fürs Leben
das ist sie, alles würd' ich für sie geben.

So manches Jahr ist jetzt vergangen
Ich hab so Vieles angefangen
Und nie bereute ich diesen Entschluss,
Nie machte meine Hose mir Verdruss.
Wohin ich ging, was ich auch litt
Sie folgte mir auf Schritt und tritt.

Vorne Latz und hinten Platz
Weite Röhren, die nicht stören
Träger zwei, im Rücken frei
Stoff sehr rauh, meistens blau.
Tausend Laschen, viele Taschen
Sehr bequem, schön anzusehen.
Ja, das ist sie, die Hose fürs Leben
das ist sie, alles würd' ich für sie geben.

**************************
Bei Peters quakts

Im Frühling wenn die Temperaturen steigen
Gibts hier in der Grube den lurchigen Reigen.
Da sucht sich jedes kleine Amphib
Ein anderes und dann haben sie sich lieb.

Der Kreuzkröterich, der ruft ziemlich laut
und hat er Erfolg, kriegt er auch 'ne Braut
Sie treffen sich dann mitten in der Pfütze
Über Nacht ist sie dann voll mit Krötengrütze.
Und wer quakt hier aus der Reifenspur
Eine Unke singt in Moll und nicht in Dur.
Der Teich ist noch weit, doch hier muss sie durch.
Achte auf die Autos, Du kleiner Lurch.

Im Frühling wenn die Temperaturen steigen
Gibts hier in der Grube den lurchigen Reigen.
Da sucht sich jedes kleine Amphib
Ein anderes und dann haben sie sich lieb.

Wer sagt denn ein Erdkröterich sei nicht schön?
Man muss ihm nur tief in die Augen sehen.
Wenn er dann noch quakt bei Tag und bei Nacht
Da wird garantiert jede Erdkröte schwach.
Da singen sie und quaken, ein nasser Chor
Die Wasserfroschfräulein sind alle ganz Ohr.
Man hört Tuba, Klarinette und Trompete
Und der Lauteste kriegt die schönste Kröte.

********************************
Ein Brot voller Überraschungen

Nun schaut her und habt gut acht
Wie man einen Brotteig macht
Mit vollem Keim und allen Schalen
Ist das Roggenkorn vermahlen.

Doch soll das Brot schön locker sein
Muss noch ein Gärungsmittel rein
Drum geb ich Euch den Fingerzeig
Nehmt Hefe oder Sauerteig.

In eine Schüssel mit Verstand
Gib nun das Mehl bis an den Rand.
Da rein könnt Ihr nach freien Stücken
Eine kleine Mulde drücken.

Etwas Salz und dann das Wasser
Und schon wird die Masse nasser
Rühret gut und lasst Euch nicht lumpen
Denn das Mehl, es darf nicht klumpen.

Wollt Ihr einen Teig bereiten
Müsst Ihr ihn gut durcharbeiten
jetzt, so heißt es, würgen, kneten
walken, schwitzen wie Atleten.

Ist der Teigling wohlgerundet
Ahnt man schon wie gut er mundet
In des Ofens strenger Hitzen
Muss er nun ein Stündchen schwitzen.

Soll jetzt backen, rösten, bräunen
Nur den Zeitpunkt nicht versäumen
Meldet sich bei mir der Wecker
Ist die Kruste knusprig lecker.

Dieses Wunderwerk der Technik
Es erspart mir jede Hektik
Warum kneten, walken, schwitzen
Kann man so ein Ding benützen?

Schalte ich das Rührwerk ein
Gelingt das Brot von ganz allein.
Voll entspannt und ohne Schweiß
Gewinne ich den ersten Preis.

Nach des Backens harter Fron
Winkt jetzt der verdiente Lohn
Ein gutes Brot gelingt perfekt
Nach Oma Niendorfs Hausrezept.
Je älter man wird, desto mehr schätzt man die Kunst des konstruktiven Schweigens !

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Beitrag von Knochen » 02.03.2009, 11:44

"Das Bakterien-Lied" (Peters Bakterienzoo)

Hereinspaziert! Hereinspaziert!
Nur keine Angst, ganz ungeniert.
Komm in den größten Zoo der Welt!
Schau an was ich hier ausgestellt!

Hier brüllt kein Löwe, laust kein Affe
blickt hoheitsvoll nicht die Giraffe.

Nicht mal ein simples Warzenschwein
Läd uns hier zur Besichtigung ein.

Kein Tiger kaut an Gitterstäben
Was also gibt es zu erleben?

Bazillen, Kokken und Spirillen
Wirken heimlich, ganz im Stillen
Du glaubst mir nicht, Du zweifelst dran?
Schau unter`m Mikroskop sie an!

Keime und Bakterien
Die machen niemals Ferien.

Fressen, Wachsen und Vermehren
Kann man ihnen kaum verwehren.

Denk doch an all die leck'ren Sachen
Die uns die Bakterien machen.

Jogurt, Essig, Kraut und Käse
Butter, Quark und Mayonaise.

Und wie gut lässt sich's dinieren
Wenn wir Speisen konservieren.

Bazillen, Kokken und Spirillen
Wirken heimlich, ganz im Stillen
Du glaubst mir nicht, Du zweifelst dran?
Schau unter`m Mikroskop sie an!

Sind sie auch manchmal lästig
Sind sie doch unersetzlich.

Wer wird unsern Abfall knabbern?
Unser Badewasser schmappern?

Nichts mehr würde sich zersetzen
Und wir sähen mit Entsetzen

Pflanzen welken, Tiere sterben
Wir müßten schließlich selbst verderben.

Verließ uns das Bakterienheer
Die Erde wär bald wüst und leer.

Bazillen, Kokken und Spirillen
Wirken heimlich, ganz im Stillen
Du glaubst mir nicht, Du zweifelst dran?
Schau unter`m Mikroskop sie an!
Je älter man wird, desto mehr schätzt man die Kunst des konstruktiven Schweigens !

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Beitrag von Knochen » 02.03.2009, 12:57

Da Uderzo nicht weitermacht und seine ersten Zeilen nicht ganz mit dem Text übereinstimmen, hier jetzt

Der Holzwurmblues aus der Folge Peter kämpft mit den Holzwürmern.

Hallo, hallo Leute!
Hallo Leute, aufgepasst!
Denn das gibts nicht alle Tage,
So'ne irre Truppe wie wir.
Ha! So wilde Typen wie wir
Möbel-, Tische-, Schränke-, Stuhl-
und Holzvernichter nennt man uns,
Ja wir machen Löcher, jawohl Löcher
und wir singen den Blues, den Holzwurmblues
Ja wo ist er denn? Hier

Wir krabbeln morgens früh in 'nen schönen Schrank
Dann wird gebohrt, gebohrt, gebohrt
Und abends ist er krank

Das ist der Holzwurmblues
Das ist der Holzwurmblues
Ja wir bohren, bohren, bohren
Bis er rauskommt aus den Ohren
Unser Holzwurmblues.

Ob hartes oder dünnes Holz, gebogen oder glatt
Wir hören nicht viel eher auf, bis alles Löcher hat
Mit unserem Holzwurmblues, mit unserem Holzwurmblues.

Ja ob Tanne oder Fichte
alles machen wir zunichte
mit dem Holzwurmblues.

Ich will Mahagoni!
Ich will Buche!
Und ich Birke!

Zum Frühstück gibt es Sägemehl
Zum Mittag gibt es Span
Und abends kauen wir Sperrholz
Das schmeckt wie Marzipan
Mit unserem Holzwurmblues, mit unserem Holzwurmblues.
Ja, wir beißen, beißen, beißen
Und wir reißen, reißen, reißen
unsern Holzwurmblues.

Komm Eddie, reiß mal ...

Ist endlich alles aufgebraucht
und ist kein Holz mehr da
Dann saddeln wir doch einfach um
Und das ist sonnenklar
Und dann werden wir Steinwürmer
Oder Papierwürmer
Oder Wattwürmer
Oder Regenwürmer
Oder Spülwürmer
Oder Kartoffelwürmer
Oder einfach solche komischen zweibeinigen Erdenwürmer

Ja wir bohren, bohren, bohren
Bis er rauskommt aus den Ohren
unser'n Blues

Und jetzt ist Schluss!
Je älter man wird, desto mehr schätzt man die Kunst des konstruktiven Schweigens !

Knochen
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Beitrag von Knochen » 02.03.2009, 13:20

"Das Lied übers Rollen" (Peter und das Sofamobil)

Ach wie ist das Leben schwer
Schiebt man etwas hin und her
Oder will man selber fort
Von hier an einen anderen Ort
Ja dann zerrt man und dann schwitzt man
Denn man muss sich ja bewegen
Doch wer schlau ist,
der wird einfach etwas Rundes drunterlegen.

Denn runde Dinge können rollen
Sucht Euch mal 'nen Baumstamm aus
Und wenn wir was schieben sollen
Oder mal nicht laufen wollen
Machen wir 'n paar Räder draus.

Runde Räder können rollen
Und sie rollen wohin wir wollen.
Schnell bin ich damit am Ziel
Auf meinem Sofa-, auf meinem Sofa-,auf meinem Sofamobil.

Nützlich sind die Autos schon
Doch es gibt zu viel davon
Schlimm ist der Benzingestank
Und der Lärm, der macht mich krank.
Autos brauchen Platz zum fahren
Und wir bauen uns im Nu
Parkplatz, Straßen, Autobahn
Pflastern uns die Erde zu.

Ja runde Dinge können rollen
Runde Räder können das auch
Und weil wir nicht laufen wollen
Und weil Räder rollen sollen
Machen wir uns Autos draus.

Doch auf den Straßen, auf den vollen
Rollen sie nicht so wie sie sollen
Und sie bleiben einfach stehen
Schneller gehts dann, Schneller gehts dann, Schneller gehts dann
wenn wir gehen.

Wozu brauche ich noch Beine?
Schau, es läuft von ganz alleine
Sollt' es noch zu langsam sein,
bau ich Kugellager ein.
Schneller bin ich als ein Windhund
Doch die anderen geh'n zu Fuß
Gar nicht nötig, denn auf Rädern
läuft ja auch der Autobus.

Denn runde Dinge können rollen
Sucht Euch mal 'nen Baumstamm aus
Und wenn wir was schieben sollen
Oder mal nicht laufen wollen
Machen wir ein paar Räder draus.

Runde Räder können rollen
Und sie rollen, wohin wir wollen
Schnell sind wir damit am Ziel
Auf unserm Sofa-,auf unserm Sofa-,auf unserm Sofamobil.
Je älter man wird, desto mehr schätzt man die Kunst des konstruktiven Schweigens !

Knochen
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Beitrag von Knochen » 03.03.2009, 13:46

"Röntgenblick" (Peter geht auf Knochenjagd)

Stellt Euch vor, Ihr hättet einen Röntgenblick
Ihr fasstet hier hin, es machte Klick
Und mit einem Mal, Da könntet Ihr sie sehen
Vom Schädelknochen bis zu den Zehen
Die Gebeine, die Kräten, das Skelett
Knochengerippe von A bis Z.

So sieht eine Kuh von innen aus
Und so eine Maus
So ein Biber, ein Elefant
und so meine Hand
So die Rippen von einem Gnu
So der Schwanz vom Känguru
Hier die Kräten von 'nem Rochen
Dort vom Pferd der Kieferknochen.

Stellt Euch vor, Ihr hättet einen Röntgenblick
Ihr fasstet hier hin, es machte Klick
Ihr könntet noch so viel anderes sehen
Ob im Laufen, ob im Stehen
Gerüste, Gestelle, die Konstruktion
Aufgepasst! Du siehst sie schon.

So sieht ein Flugzeuggerippe aus
Und so ein Haus
So ein großes Zirkuszelt
Und ein Baum auf dem Feld
Zeppelin und Autobus
Sowie das Blatt der Haselnuss
Einen harten Kern, damit es hält
Hat fast alles in der Welt.
Oder?
Je älter man wird, desto mehr schätzt man die Kunst des konstruktiven Schweigens !

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